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Nateschwara Dance Company
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Seit 1993 besteht die Nateschwara Dance Company, die ausschließlich aus Halterinnen des Bharata Natyam Ausbildungsdiplom der Nateschwara Akademie von Vijaya Rao gebildet wurde. Die Nateschwara Dance Company welche sich durch ihre präzise Bewegungen, ihre Dynamik und Koordination eine Nische in- wie auch außerhalb der Schweiz geschaffen hat, besitzt einen professionellen Standard und ist die einzige indische Tanztruppe ihrer Klasse in Europa.
Die Nateschwara Dance Company ist nicht nur Haustruppe des Nateschwara Theaters in Baden, sondern hat unter der Leitung von Vijaya Rao mit großem Erfolg zahlreiche Gastspiele in der ganzen Schweiz, Deutschland, Norwegen, Österreich gegeben. 1993 und 1995 trat sie in Indien auf, unter anderem am berühmten indischen Tanzfestival von Chidambaram und wurde dort sowohl vom Publikum enthusiastisch gefeiert als auch von der Presse und dem Fernsehen außerordentlich beachtet.
Auszug aus einem Auftritt
>>Pressestimmen
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Rosmarie Weber
Nach Rosmarie Webers ersten Reise nach Indien welche in ihr einen überwältigenden Eindruck hinterließ führte sie ihre Liebe zum Bharata Natyam 1987 nach Baden, wo sie zweieinhalb Jahre im Hause ihrer Lehrerin Vijaya Rao wohnen und lernen durfte. Zusätzlich zu ihrem 15-jährigen Training in Indischer Karnatischer Musik (Gesang) hat sie die indische Sprache Kannada studiert. Nach ihrem Arangetram (Bühnendebüt) im Jahr 1993 erweiterte sie kontinuierlich ihr Repertoire und ihr Können und befindet sich zurzeit in der Ausbildung zur Tanzlehrerin.
Rosmarie Weber hat in ganz Europa und auch Indien sowohl als Mitglied der Nateschwara Dance Company von Vijaya Rao als auch als Solotänzerin eine reiche Bühnenerfahrung erworben. Neben verschiedenen Fernsehauftritten wurde sie 1993 eingeladen mit der Nateschwara Dance Company das Natya Anjali Tanzfestival in Chidambaram zu eröffnen.
Rosmarie Weber beschäftigt sich intensiv mit der indischen Kultur und hat bisher an vier von Vijaya Rao organisierten und geleiteten Studienreisen nach Indien teilgenommen. Viel Fleiß und ernsthaftes Engagement, verbunden mit einem natürlichen Talent, lassen Rosmarie Weber den Bharata Natyam in einer bemerkenswerten Perfektion beherrschen.
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Ursula Hirt
Ursula Hirt besuchte als Kantonsschülerin erstmals eine Bharata Natyam Demonstration von Vijaya Rao und war sofort fasziniert von der Schönheit dieser Kunst. 1986 wurde sie Schülerin von Vijaya Rao und nahm 1988 an der ersten Studienreise nach Indien teil, die Vijaya Rao für ihre Schülerinnen durchführte.
Nach einem Unterbruch infolge Germanistik-Studium in Deutschland nahm sie 1994 ihr Bharata Natyam-Studium bei Vijaya Rao wieder auf. Auch nahm sie regelmäßig an den jährlichen Sommer-Kurswochen im Tessin, sowie 2001 an einer weiteren Studienreise nach Indien teil.
Neben dem Tanz interessiert sich Ursula eingehend für die klassische indische Literatur und auch die modernen Trends der indischen Kultur. Neben ihrem anspruchsvollen Beruf als PR-Beraterin nimmt der klassische indische Tanz eine wichtige Stellung in ihrem Leben ein.
„Es ist für mich ein großes Glück, bei einer so kompetenten und engagierten Lehrerin wie Vijaya Rao lernen zu dürfen,“ sagt Ursula. „Sie vermittelt ihren Schülern nicht nur sehr viel über Tanz, sondern auch über die indische Kultur allgemein.“
Ursula hat mit bewundernswerter Ernsthaftigkeit und Kontinuität den indischen Tanz verinnerlicht. Sie hat ihr Können zu einer seltenen Reife gebracht, indem sie mit großem Engagement auch regelmäßig vertiefende Lektionen besuchte. Dies kommt besonders in der Sicherheit ihrer Bewegungen und im Glanz ihrer Erscheinung in ihrer Darbietung auf angenehme Weise zum Ausdruck. (Ranga Pravesha 2008)
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Marina Heiz
Marina, heute 23-jährig, hat bereits im Kindesalter mit dem Bharata Natyam-Studium unter Vijaya Rao begonnen. Schon ihre Mutter, heute selbst Tanzlehrerin, hat sich unter Vijaya Rao ausgebildet. Nach der Maturität mit Schwerpunkt in Musik hat sie den Bachelor of Science in Geographie erlangt und befindet sich heute im Masterstudium der Wirtschaftsgeographie an der Universität Zürich.
Der indische Tanz ist schon seit der Kindheit ein Teil des Alltags von Marina. Das große Vorbild ist bis heute ihre Mutter Petra Heiz, die seit 1986 die Nateschwara Akademie besucht.
Marina sagt: „Ich liebe die Herausforderung durch den Bharata Natyam, denn sie scheint endlos. Diese indische Tanzkunst hat mich Rhythmus-gefühl, Körperbeherrschung und Körperausdruck gelehrt. Die Bewegungen sind direkt, kraftvoll, ohne Schnörkel und doch so ausdrucksstark, dass der Zuschauer in andere Welten entführt wird.“
Indem Marina die ikonisierte Anmut im Tanz verkörpert, beweist sie auf eindrückliche Weise, dass Grazie nicht kulturspezifisch ist. In jeder ihrer Haltungen ist die Bild gewordene Tänzerin erkennbar. In ihrer Einfühlsamkeit für diese Kunst wird sie als Tänzerin eins mit dem Thema des Tanzes der Tanz wird glaubwürdig, er erscheint echt, er ist fähig, die Zuschauer zu entrücken! (Ranga Pravesha 2008)
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Takashi Ando
Takashi Ando wurde in Fukuoka, Japan, geboren und studierte in Tokio Maschinenbau. Im Jahr 2000 trat er als Ingenieur eine Arbeitsstelle in Baden an und stiess ein Jahr später zur Nateschwara Akademie.
Eine erste Berührung mit der indischen Kultur hatte Takashi in seinen Zwanzigerjahren, in welchen sein Interesse in buddhistischen Statuen und buddhistischer Philosophie wuchs. Der indische Tanz ist für Takashi ein Knüpfpunkt besonders mit der japanischen Schwert-Kampfkunst Kendo, die er mehr als 10 Jahre lang ausgeübt hatte. Er sagt: „Bei beiden Kunstarten ist der angestrebte mentale Zustand ähnlich.“ Aus seinem Interesse an dieser gegenseitigen Verbindung heraus, ist bei einem Besuch in der Nateschwara Akademie in ihm das natürliche Bedürfnis entstanden, die klassische indische Tanzkunst zu lernen.
Über sein Tanzstudium sagt er: „Die Atmosphäre der Tanzschule, die streng traditionelle und bodenbezogene Art, lässt mich oft das Gefühl haben, als ob ich mich in meiner Heimat befinde, und es sind für mich die Regenerierungsmomente, bei denen ich jene alltäglichen Schwierigkeiten vergessen kann, die ich als Asiat in Europa erlebe. Meine Tanzlehrmeisterin ist eine der wenigen, die eine solche Atmosphäre zu schaffen imstande ist.“
Takashi ist der geborene Tänzer. Er besitzt die Gabe, diese Kunst graziös und gleichzeitig mit männlicher Ausstrahlungskraft darzustellen. Mit seiner leidenschaftlichen Hingabe zieht er jeden Zuschauer in seinen Bann, dem man sich weder entziehen kann noch will. (Ranga Pravesha 2008)
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Julia Masafret
Julia Masafret wurde 1982 in der indischen Hauptstadt Delhi geboren. Mit 4½ Jahren wurde sie adoptiert und kam in die Schweiz, zu ihrer jetzigen Familie. Bereits im Kindergarten sah sie zum ersten Mal einen Auftritt von Vijaya Rao, den diese als UNICEF-Kulturbotschafterin gab. Von diesem Moment an wusste sie, dass sie einmal Tänzerin werden wollte.
Julia ist seit ihrer Kindheit sehr aktiv in vielen Sportarten wie Klettern, Bergsteigen und Ski fahren. Für drei Jahre trainierte sie gar im Zürcher Skiverbandskader. Nach der Sekundarschule absolvierte sie eine Lehre im Ski-Sportgeschäft und erwarb danach den Handelsschulabschluss. 2003, fast 15 Jahre nach ihrer ersten Begegnung, sah sie Vijaya Rao bei einem ihrer Open-Air-Auftritte im Rieterpark in Zürich wieder. So fand sie den Weg in ihre Tanzschule und begann mit einer professionellen Ausbildung, in welcher sie neben Tanz auch ihre ursprüngliche Muttersprache Hindi sowie Gesang in klassischer südindischer Musik lernt.
Julia bezeichnet es als das Schönste, dass sie durch Vijaya Rao und diese wunderbare Tanzkunst ihre indische Seite leben kann. Entschlossenheit und ein klares Ziel zeichnen Julias Triebkraft aus, mit welcher sie ihre Tanzausbildung verfolgt. Obwohl sie für viele Jahre nur geringen Kontakt mit der indischen Kultur hatte, überrascht Julia immer wieder mit ihrer authentischen indischen Art. Ihre Erscheinung und Grazie sind so indisch geblieben, dass sie jeden Zuschauer damit verzaubert. Neben ihrem tänzerischen Talent beeindruckt Julia auch mit ihrer schönen Gesangsstimme und ihrem musikalischen Können. (Ranga Pravesha 2008)
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Yvonne Nydegger
Yvonne Nydegger ist 1980 in Schaffhausen geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Mittelschulabschluss ist sie ihrem Fernweh gefolgt und hat Reisen ins Ausland unternommen. Einem ungewöhnlichen Erlebnis folgend und bestärkt durch ihre Mutter, einer Ayurvedatherapeutin, entstand 2002 in ihr der Wunsch, sich in indischem Tanz ausbilden zu lassen. Eineinhalb Jahre später lernte sie Vijaya Rao kennen. Seit rund fünf Jahren absolviert Yvonne nun ihr professionelles Studium in Bharata Natyam, Karnatischer Musik (Gesang) und den Sprachen Hindi und Sanskrit. Sie besucht zudem seit einigen Jahren den Meditations- und Yogaunterricht von Anton Tönz.
Für Yvonne sind ihre Lehrer und deren enormes Wissen von Beginn an zum Zentrum ihres Lebens geworden. Sie hat ihr Zuhause nach Baden verlegt und sich ihr Tanzstudium durch eine Teilzeitstelle finanziert.
Neben der Möglichkeit physische Perfektion zu erlangen sieht Yvonne in der Überzeugung, dass unter der richtigen Führung dem menschlichen Wachstum keine Grenzen gesetzt sind im Bharata Natyam einen Weg, ihren Körper, den Geist und ihre Seele in Einklang zu bringen. Yvonne sagt: „Ich bin erfüllt von tiefer Dankbarkeit, Schülerin von Guruji Shrimati Vijaya Rao sein zu dürfen. Worte reichen nicht aus um dieses Gefühl zu beschreiben.“
Yvonne hat während den fünf Jahren ihrer Ausbildung eine wundersame Wandlung durchgemacht. Ihre tiefe Ergebenheit und ihr selbstloser Einsatz haben es ihr ermöglicht, in kurzer Zeit eine liebevolle Hingabe an ihre Lehrer zu verwirklichen. Trotz ihrer hohen tänzerischen Begabung scheut sie sich nie, hart zu arbeiten. Yvonne besticht durch ihr besonderes Gefühl für die Balance der Sinne und für die äußere Ästhetik. (Ranga Pravesha 2008)
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